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Montevideo ist die Hauptstadt und Primatstadt Uruguays. Sie liegt am Mündungstrichter des Río de la Plata. Sie zählt rund 1,3 Mio. Einwohner und ist das wirtschaftliche, administrative und kulturelle Zentrum des Landes.

Montevideo zählt zu den zehn sichersten Städten Lateinamerikas und ist zudem nach einer Studie die südamerikanische Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Die Economist Intelligence Unit führt Montevideo in Bezug auf die Lebensqualität in ihrer Studie aus dem Jahr 2012 hinter Buenos Aires und Santiago de Chile an dritter Stelle der lateinamerikanischen Städte und auf Position 65 weltweit.

In der Stadt befindet sich mit dem Teatro Solís die bedeutendste Landesbühne und zweitgrößte Theater Südamerikas. Auch das Teatro El Galpón ist in der Hauptstadt beheimatet.
Montevideo wird ausgehend vom ursprünglichen Stadtkern der Altstadt nahezu in einer Art Schachbrettmuster von meist rechtwinklig zueinander verlaufenden Straßen durchzogen, die so die charakteristischen Häuserblocks bilden. Hierbei übernehmen neben der die Stadt an der Küstenlinie umfassenden Rambla einige weitere Straßen die Funktion der Kernachsen Montevideos. Dies sind in erster Linie die das Stadtzentrum im Süden des montevideanischen Departamentos von West nach Ost bis Nordost durchlaufende Avenida 18 de Julio, die schließlich auf den in Punta Carretas an der Rambla beginnenden von Süden nach Norden führenden Bulevar Artigas trifft, der im späteren Verlauf nach Westen abknickt. An der Avenida 18 de Julio, die die Haupteinkaufsstraße der Stadt darstellt, liegen mehrere bedeutende Plätze der uruguayischen Metropole. So findet sich hier etwa die Plaza de los 33 Orientales, die Plaza de Cagancha oder die Plaza Fabini. Die Avenida mündet schließlich an ihrem westlichen Ende in den wohl wichtigsten Platz Montevideos, die Plaza Independencia.

Die Innenstadt von Montevideo ist sehr dicht bebaut, daraus leitet sich ein großer Bedarf an Grünflächen und „urbanen Freiräumen“ ab, um sozialen Spannungen entgegenzuwirken und die Lebensqualität dieser Stadt zu bewahren. Die Park- und Grünanlagen entstanden bevorzugt an den Uferpromenaden und in den Randbezirken der Stadt, oft tragen die Parkanlagen den Namen der Stifter – meist vermögende Bürger oder Politiker